Spur der Angst
28. März 2012
von Linnea
4 Sterne
Linnea Jahrgang 1997 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Spur der Angst, das ist genau, dass was Lynn erlebt. Sie macht mit einem Mitschüler, Bodgan, ein Filmprojekt. Bodgan hat sich etwas ganz besonderes überlegt: Er möchte das Filmprojekt im Wendland drehen, wo gerade die Demo zum Castortransport im vollen Gange ist. Lynn lässt sich auf die Idee ein, weiß aber nicht, was für ein Abenteuer sich daraus entwickelt. Denn kaum sind sie im Wendland angekommen, sieht sie überall Figuren und Skulpturen, die aussehen, wie ihr toter kleiner Bruder. Die Spur der Figuren, führt sie immer weiter an das Geheimnis des Künstlers heran.

Die Gefühle, die sich in Lynn regen, werden so echt beschrieben, dass man völlig in das Buch abtauchen kann und auch erst Tage später wieder auftaucht. Denn „Spur der Angst“ behandelt ein Thema, das einen auch nachdem man das Buch gelesen hat immer noch beschäftigt. Der Anfang des Buches ist etwas schleppend, doch steigert sich das von Kapitel zu Kapitel. Auch die Personen kommen mir am Anfang nicht gleich sympathisch rüber, aber das legt sich nach den ersten Kapiteln auch. Ich hätte es noch schön gefunden, wenn man mehr von der Persönlichkeit der Mutter erfahren hätte, die nach dem Tod von Lynns Bruder Ängste mit sich rumträgt, auf die aber leider nicht mehr eingegangen wird. Alles in allem hat mich das Buch aber bis zur letzten Seite gefesselt! Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich auf ein Abenteuer im Wendland ein lassen will. Ich versichere, es wird sich lohnen.

Ich würde dem Buch vier Sterne geben, da das Buch einen einfach fesselt.

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