Asterix bei den Schweizern
Asterix bei den Schweizern
14. April 2020
von Rina
5 Sterne
Rina Jahrgang 2003 Redaktion Lübeck
hat 5 Sterne vergeben

Orgien bei den Römern und ein vergifteter Quästor im gallischen Dorf - das kann nicht gut gehen.

Miraculix der Druide muss sich um einen kranken Römer kümmern, da er von den eigenen Leuten vergiftet wurde. Während er seinen Patienten am Leben erhält, sollen Asterix und Obelix eine Blume zur Heilung für ihn pflücken. Die beiden machen sich auf den Weg, das Edelweiß hoch oben in den Alpen in der Schweiz zu pflücken. Auf dem Weg dorthin begegnen sie allerlei Römern (kein Problem), Kuckucksrufen (ziemlich seltsam) und einigen schweizerischen Traditionen, bei denen die beiden die Welt nicht mehr verstehen.

(SPOILER)

Doch der Hinkelsteinlieferant mit den dicken Knochen und der clevere Krieger meistern wie immer auch das gekonnt, sodass die Geschichte mit dem gewohnten Festmahl enden kann.


Die Geschichten um Asterix und Obelix sind Klassiker und jedes Buch, das ich davon gelesen habe (immerhin etwa 30), war einfach fantastisch. So auch dieses. Mit witzigen Gesprächen, beiläufigen Prügeleien mit Legionären und einer mehr als unterhaltsamen Geschichte ist der 16. Band der Reihe genau das, was man erwartet: Humor, ein bisschen Haudrauf und unsere Helden, wie wir sie lieben. Jedes Mal gibt es etwas Neues zu erforschen von den beiden und die Schweiz mit Fondue, "KUCKUCK!" (Zitat aus dem Buch) und ihrer Bürokratie ("Ihr könnt auf keinen Fall in einem ungesicherten Safe bleiben! Ausgeschlossen! Ihr müßt ein neues Konto eröffnen." (ein weiteres Zitat)) wird von Asterix und Obelix genauso verwirrt, wie sie von der Schweiz verwirrt sind. Wer die anderen Bücher mag, wird auch dieses in sein Herz schließen.


Für Asterix-"Anfänger" würde ich eher empfehlen, tatsächlich bei Band 1 anzufangen, um die Figuren und auch den Humor ein bisschen kennenzulernen.

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