Black Box Blues
Black Box Blues
23. Januar 2021
von Theo
2 Sterne
Theo Jahrgang 2003 Redaktion Lübeck
hat 2 Sterne vergeben

Die Graphic Novel "Black Box Blues", geschrieben und gezeichnet von Ambra Durante, ist ein Versuch der Autorin ihre inneren Probleme und Gedankengänge in visuell einfachen Metaphern darzustellen. Das Gefühl von Selbstzweifeln visualisiert sie mit einer schwarzen Box, die an sie gekettet ist und manchmal größer und manchmal kleiner ist. Die Autorin erzählt, wie sie mit ihren Gefühlen umgeht, was und wer ihr wie helfen kann und versucht das ganze auch in einem gewissen Rahmen zu generalisieren.

Der Zeichenstil ist grob und minimalistisch und der handschriftliche Text wird durch ein gezeichnetes Abbild der Autorin, die sich in den beschriebenen oder nur visuellen Metaphern wortwörtlich befindet, unterstützt. Das ganze Buch ist schwarz-weiß gehalten und spielt viel mit groß-klein-Kontrasten.

Für mich hat das Konzept leider nicht funktioniert. auch wenn die Autorin viel Wichtiges und Richtiges sagt, auch die Bilder durchaus kreativ sind und in einem interessanten Stil gemalt sind, der gut zu dem Text passt, hat es nicht Klick gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass die Metaphern hauptsächlich visuell gedacht waren, aber inhaltlich nicht besonders stark waren. Ich musste über nichts länger nachdenken und die Gedanken waren zu uninnovativ, um mich zu berühren.

Kurz: Ich habe mich zwar nicht gelangweilt beim Lesen und finde das Buch visuell auch ganz schön, aber es hatte für mich keine Bedeutung und ich habe nichts mitgenommen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass das Buch anderen helfen kann, denn es ist eigentlich nicht schlecht gemacht.

 

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