Der Hauptmann von Köpenick
Der Hauptmann von Köpenick
07. Mai 2020
von Nike
2 Sterne
Nike Jahrgang 2006 Redaktion Lübeck
hat 2 Sterne vergeben

Das Märchen „Der Hauptmann von Köpenick“ wurde von dem Autoren Carl Zuckmayer geschrieben. Das Buch erschien erstmals1939 beim Bermannn-Fischer Verlag. In dem Theaterstück dreht es sich um Wilhelm Voigt und darum, wie er gegen das System ankämpft. Dabei findet er seinen Weg für ein besseres Leben. Das Stück ist drei Akte eingeteilt, die je im Abstand von zehn Jahren spielen. Der erste Akt spielt um 1900.

Der Protagonist des Buches Wilhelm Voigt saß im Gefängnis. Als er wieder entlassen wird, arbeitet er im Ausland. Jedoch zieht es ihn zurück in seine Heimat Potsdam.

Dort angekommen hat er Probleme mit den Behörden, da nur Leute mit einem Arbeitsplatz eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Für einen Arbeitsplatz jedoch ist ein Wohnort von Nöten, der wiederum nicht ohne eine Arbeit und eine Aufenthaltsgenehmigung erreichbar ist.

Da diese Umstände den ehemaligen Häftling sehr verärgern, fasst er den Beschluss erneut das Land zu verlassen. Das Land zu verlassen ist nur mit einem gültigen Pass erlaubt. Als Wilhelm Voigt diesen beantragen möchte, bekommt er Schwierigkeiten, da in seiner Strafakte sein Gefängnisaufenthalt vermerkt ist.

Um an einen Pass zu gelangen, bricht Wilhelm Voigt mit einem Freund, der aus Geld aus ist, in einer Polizei Zentrale ein.

Da die Beiden erwischt wurden, muss Wilhelm erneut in das Gefängnis. Nach zehn Jahren wird er entlassen und findet zunächst Unterschlupf bei seiner Schwester. Dort kümmert er sich unter anderem um die todkranke Untermieterin.

Er erhält ein Schreiben, das ihn auffordert, sein vorrübergehendes Zuhause zu verlassen. Der Mann befolgt die Anweisung, da ihm sonst eine Freiheitsstrafe droht.

Wilhelm Voigt kauft sich eine Hauptmannsuniform und täuscht vor ein Hauptmann zu sein. Er marschiert in Köpenick ein. Dort gibt er vor, den Auftrag zu haben, den Bürgermeister auf das Polizeirevier zu bringen.

Er verspricht der Polizei, ihnen zu sagen, wer der Täter sei, wenn er dafür einen Pass bekäme. Da der Beamte ihm dieses verspricht, stellt Wilhelm Voigt sich freiwillig als Täter.

Der Protagonist kommt zwar nicht um eine Haftstrafe herum, jedoch war ihm das klar und er akzeptiert dies in dem Wissen, dass er sobald er seine Haftstrafe abgesessen hat die Chance hat, mit einem Pass ein besseres Leben zu beginnen.

Ich persönlich finde das Theaterstück anschaulich geschrieben, jedoch interessiert die Handlung mich kaum. Die Idee hinter der Geschichte, ist verfolgenswert. Jedoch denke ich der Inhalt könnte auch in einer langen Kurzgeschichte Platz gefunden. Die vielen Nebengeschichten, die später häufig nicht mehr auftreten sind tendenziell verwirrend. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ganze sich erst als Theaterstück komplett entfalten kann, und somit sicherlich um Längen besser wäre. Ich war verpflichtet dazu dieses Buch zu lesen und Bücher, die ich nicht freiwillig lese, gefallen mir in der Regel nicht so gut.

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