Der Junge im gestreiften Pyjama
Der Junge im gestreiften Pyjama
09. Dezember 2009
von Gast
3 Sterne
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Der neunjährige Bruno ist ziemlich verärgert, als er mit seiner  Familie sein Zuhause in Berlin verlassen muss und in ein Haus auf dem  Land zieht. Dort gibt es keine Kinder zum Spielen, und das Grundstück  ist durch einen Zaun abgegrenzt. 

Doch schon am ersten Tag sieht Bruno durch sein Fenster viele  Menschen, die hinter einem anderen Zaun arbeiten. Sie tragen gestreifte  Pyjamas. 

Als Bruno sich auf den Weg zu dem Zaun macht, um Nachforschungen anzustellen, was das für Menschen dort sind, begegnet er Schmuel. Und mit dieser Begegnung beginnt eine besondere Freundschaft für die beiden Neunjährigen. 

John Boyne stand mit seinem Buch ‚Der Junge im gestreiften Pyjama’  auf der Auswahlliste des Deutschen Jungendbuchpreises 2008. Er  betrachtet den Holocaust und den Nationalsozialismus im zweiten  Weltkrieg aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Faszinierend und schockierend zugleich erzählt er von der  Freundschaft zwischen dem jüdischen KZ-Gefangenen Schmuel und Bruno,  dessen Vater ein überzeugter Nationalsozialist ist. 

Trotz der manchmal unglaubwürdigen Naivität und Unwissenheit Brunos,  ist dieses Buch sehr zu empfehlen, denn es beschreibt den Zweiten  Weltkrieg aus einer ganz anderen Sicht, aus der Sicht eines Kindes. 

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