Der Junge mit dem Herz aus Holz
Der Junge mit dem Herz aus Holz
15. September 2012
von Gast
4 Sterne
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„Noah Barleywater ging frühmorgens aus dem Haus, bevor die Sonne aufging, bevor die Hunde erwachten, bevor der Tau aufhörte, die Wiesen zu benetzen.“

Noah, ein kleiner Schuljunge, der seine Liste mit all seinen fünf Leistungen erweitern möchte, läuft von zu Hause weg. Er passiert mehrere recht ungewöhnliche Dörfer, bis er zu einem kommt, in dem ein alter Mann wohnt, dem ein Spielzeugladen gehört und der mit einem Dackel und einem Wiesel befreundet ist.
Dieser zeigt Noah die Marionetten seines Vaters und erzählt ihm selbst erlebte Geschichten über das Versprechen Geben und Halten.

John Boyne beschreibt in dem Märchen „Der Junge mit dem Herz aus Holz“ die Geschichte des wundersamen alten Mannes, der in seiner Jugend Einiges falsch gemacht hat und dies bereut. Nun möchte er den Jungen vor den Dummheiten bewahren, die er selbst als Kind begangen hat.
Diese sonderbare Geschichte von Noah und dem alten Mann fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite, da man unbedingt erfahren möchte, was es mit dem Spielzeugmacher auf sich hat. Zudem erinnert das Jugendbauch an ein Märch en voller Zauber und Magie und der Spielzeugladen weckt beim Leser Erinnerungen an Kindheitsträume mit sich bewegenden und sprechenden Möbeln und Tieren.
Doch der besondere Reiz des Buches sind die Geschichten des alten Mannes, die den Leser alle in irgendeiner Weise belehren.
Wer Märchen oder andere wundersame Geschichten mag, wird auch an „Der Junge mit dem Herz aus Holz“ seinen Gefallen finden.
Ein kurzweiliges und bezauberndes Buch, das zum Nachdenken animiert!

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