Die Einbahnstraße
Die Einbahnstraße
28. Juli 2010
von Léa
3 Sterne
hat 3 Sterne vergeben

Charly, Andy und Herbert sind gute Freunde. Sie wohnen alle in derselben Straße, gehen zusammen zur Schule, hängen zusammen ab und sind eigentlich unzertrennlich. Dann zieht Inga in die Straße. Als Andy erfährt, dass sie Drogensüchtig ist, weicht er ihr nicht mehr von der Seite. Er möchte ihr da heraushelfen. Doch eines Tages kommen weder Andy noch Inga nach Hause. Sie sind wie vom Erdboden verschluckt.
Weder die Familien von Andy noch von Inga wissen, wo die Beiden stecken.
Es scheint so, als hätte Andy sich in Schwierigkeiten hereinziehen lassen, anstatt Inga da heraus zu helfen. Charly und Herbert machen sich sorgen um die Beiden, aber vor allem um Andy. Charly und Herbert wollen nicht tatenlos dastehen, sondern entschließen sich, Andy zu helfen. Sie machen sich auf die Suche nach ihrem besten Kumpel und seiner drogenabhängigen Begleiterin. Ob es wohl schon zu spät für Inga und Andy ist?

Der Autor gibt einem einen Einblick in das Leben einer Drogensüchtigen und die Folgen für
die Personen ihres Umfeldes. Klaus Kordon hat aus der Sicht von Charly geschrieben, was ich für sinnvoll halte, weil man so besser mitbekommt, wie Freunde im Umkreis mit einer solchen Situation umgehen, in denen Menschen in eine lebensbedrohliche Lage kommen. Außerdem ist es etwas anderes, wenn man nicht direkt aus der Sicht der Drogensüchtigen selbst schreibt sondern von einer Person, der ihr sehr nahe ist (in dem Buch wären das ihre Eltern und Andy).Das Buch sollte eigentlich erschreckend und bewegend sein, aber ich finde teilweise ist es etwas trocken geschrieben. In ein solches Buch könnte man viel mehr Emotionen bringen.Dann würde einen das Buch auch noch mehr mitnehmen.

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