Die Känguru-Apokryphen
21. März 2019
von Rina
4 Sterne
Rina Jahrgang 2003 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

"Die Känguru-Apokryphen" sind eine Sammlung von Geschichten mit dem Känguru, die nicht in der bekannten Känguru-Trilogie enthalten sind.

" "Und was sollen überhaupt Apokryphen sein?!", fragt das Känguru. "Ist das einfach nur ein fetziges Wort für Bonusmaterial?" "

Ja, ich denke schon. Denn in den "Känguru-Apokryphen" wird der Plot der vorhergegangenen Känguru-Trilogie kaum aufgegriffen, geschweige denn weitergeführt. Es ist ein bisschen wie das Bonusmaterial zu einem sehr guten Film: Nett, aber nichts im Vergleich zum Hauptgeschehen. Die Geschichten spielen zwar im Berlin mit Herta, dem Känguru, Gott und Co. , aber entscheidende Elemente wie der Pinguin oder Anschläge vom Asozialen Netzwerk sind schwer zu finden. Auch der generelle Biss hat mir etwas gefehlt. Es sind zwar allesamt tolle einzelne Geschichten mit den bekannten Charakteren, aber es gibt keine Story, die das ganze zusammenhält. Das Gesamtwerk wirkt ein bisschen belanglos. Da das Buch wohl nur für Leser der Trilogie von großem Interesse ist, enttäuscht es ein wenig im Vergleich. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, trotz guter Geschichten. Geschichten, die es vielleicht einfach nicht in die ersten drei Bücher geschafft haben - zu Recht.

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