Die Mutter der der Masken ist ein high Fantasy-SciFi Roman und das Debüt der Autorin Freya Petersen. Es erschien im Frühjahr 2024 im Lost Hero Publishing Imprint des Heartcraft Verlages.
Die Charaktere finde ich sehr nachfühlbar. Queere und neurodivergente Repräsentation sind der Autorin sehr gut gelungen, und wirken komplett natürlich. Unter anderem dadurch, dass keine Label, oder ähnliches verwendet werden. Trotzdem gibt es eine gehasste Gruppe Gesellschaftsmitglieder: Magier*innen
Die Protagonistin Olga ist selber eine Magierin, allerdings hält sie ihre Kräfte versteckt. Sie wohnt gemeinsam mit ihrer Mutter Olathe, einer der letzten Mondjägerinnen, die bei ihrem letzten Auftrag ein wenig crazy geworden ist. Olga arbeitet beim Postamt, um sich und die pflegebedürftige Olathe über Wasser zu halten. Als eines Nachts wieder Irrlichter auftauchen, ist der Frieden in Erzweiden gestört und Olga suchen Figuren ihrer Vergangenheit ein…
Ich habe das Buch inzwischen zum zweiten Mal gelesen und es hat mich wieder aus den Latschen kippen lassen, vor Begeisterung. Mensch merkt richtig die perfekte Zusammenfügung von Wort, Satz, Kapitel, usw. Beim Lesen freute ich mich immer auf den nächsten Satz, auf das nächste Puzzlestück.
Das Buch beeindruckte mich durch ein begeisterndes Worldbuilding-Konstrukt. Jeder Winkel scheint zutiefst durchdacht und feinheitenreich. Fast keines der Elemente ist mir in irgendeinem anderen Buch begegnet. Ich traf nur ein paar Abbildungen von Charakteren aus bereits gelesenen Büchern des selben Imprints.