Die Rose von Arabien
Die Rose von Arabien
07. September 2011
von Marie B.
4 Sterne
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„In seinem Haar glitzerten die Tropfen geschmolzener Schneeflocken.
Es war schwarz wie eine mondlose Nacht voller Sterne.“

Finja ist sechzehn, als sie Chalil, dem Sohn eines arabischen Scheichs, begegnet und sich in ihn verliebt.
Chalil studiert bei ihrem Vater in Stuttgart und Finja und er müssen nur  einen gemeinsamen Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt verbringen, um zu  wissen, dass etwas sie verbindet.
Doch Chalil muss zurück nach Dubai und seinen Pflichten nachkommen.
Finja folgt ihm und lernt nicht nur eine andere Welt sondern auch eine völlig fremde Lebensform kennen.
Sie wird in Chalils Familie freundlich aufgenommen und erlebt ein  atemberaubendes Weihnachtsfest in der Wüste, doch ihr sind auch klare  Grenzen gesetzt.
Sie will nicht einsehen, dass es für Chalil und sie keine Chance gibt.  Finja kämpft, sie verzweifelt und sie liebt – mit jedem Tag mehr.
Dabei wünscht sie sich doch nur drei Dinge:
Chalil, das Glück und die Freiheit.

Was für Augen! Pechschwarz unter langen Wimpern und dichten schwarzen Brauen.
Und was für ein Gesicht!
Sehr jung, glatt und südländisch dunkel mit markanter Nase und kräftigem Kinn.
Auf seinen Lippen lag ein leichtes Lächeln.
Es war ein schönes, dennoch sehr männliches Gesicht. Ich musste ihn einfach angucken.
Entweder war er ein reicher britischer Collegestudent oder ein Prinz aus dem Morgenland.

Ein wunderschönes und tiefgründiges Buch. Finja setzt sich gedanklich  sehr genau mit ihrer Liebe zu Chalil und den daraus folgenden Problemen  auseinander. Sie versucht, das Leben und die Stellung der Frauen in der  Gesellschaft Arabiens zu begreifen.
Sie erkennt, dass ihr Kampf aussichtslos ist und gibt dennoch nicht auf.
Das hat mich fasziniert – und berührt.

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