Hägar der Schreckliche - Wer rastet, der rostet
Hägar der Schreckliche - Wer rastet, der rostet
08. Mai 2020
von Rina
3 Sterne
Rina Jahrgang 2003 Redaktion Lübeck
hat 3 Sterne vergeben

Dieses Buch ist - wie alle Hägar-Bücher - eine Sammlung von Comic-Strips aus der Reihe "Hägar der Schreckliche". Darin geht es um den Wikinger Hägar und seine Familie. Die allermeisten Figuren sind eher stereotypisch aufgebaut: Hägar ist ein übergewichtiger Wikinger, der nicht im Haushalt hilft, ohne Ende trinkt und sich nach Kräften gegen ein Bad wehrt. Wie gut er in seiner Arbeit als Plünderer und Anführer seiner Wikinger-Truppe ist, wird teilweise widersprüchlich oder unklar dargestellt. Seine Frau Helga putzt ohne Ende, kocht das Essen und kümmert sich um alles zu Hause. Sie haben eine Tochter, Honi, einen jüngeren Sohn, Hamlet, einen Hund und eine Ente. Wiederkehrende Figuren sind auch sein naiver Freund Sven Glückspilz oder der Barmann Max.

Die meisten der Strips drehen sich um einfache Wortwitze oder unerwartete Wendungen. Dabei geht es um gefürchetete Besuche der Schwiegermutter, verschiedene Auffassungen von "sauber" oder auch Hägars Führungsstil und Trinkverhalten. "Hägar" ist leichte Lektüre für zwischendurch und man kann mit den Büchern auch mal ein paar Stunden verbringen und still in sich hinein lächeln, während man die Realität um sich herum vergisst.

Der Humor ist grundsätzlich einfach zu verstehen und wer über Klischees lachen kann, ist hier gut dabei. Für das, was dieses Buch sein will, nämlich eine Sammlung von recht lustigen Comic-Strips, die sich nicht gerade um ein politisch korrektes Rollenbild bemühen, ist es ziemlich gut gelungen.


Die deutsche Jubiläumsausgabe, die ich gelesen habe, erschien vermutlich 1993 beim Goldmann-Verlag.

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