Hana Kimi - For you in full blossom
Hana Kimi - For you in full blossom
01. Oktober 2010
von Saskia
1 Stern
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 1 Stern vergeben

Ob das gut geht? Die in den USA aufgewachsene Halbjapanerin Mizuki  Ashiya reist nach Japan, um auf dieselbe Schule zu gehen wie Sano Izumi,  ein Hochspringer, den sie sehr bewundert. Die Sache hat nur einen  Haken: Es handelt sich um eine reine Jungenschule. Natürlich hält das  die Protagonistin dieses Manga keineswegs davon ab, sie trotzdem zu  besuchen – mit kurzen Haaren, als Junge verkleidet.
So beginnt Mizukis erster Tag an der Schule und sie stellt fest, dass sie in derselben Klasse wie ihr Idol ist! Dies  ist der erste Moment, an dem man deutlich merkt, dass Mizuki einen  „amerikanischen“ Charakter hat, der stark mit dem der Japaner  aufeinander prallt. So erzählt sie Sano ohne Umschweife, dass sie ihn  sehr bewundert und gern mit ihm befreundet sein möchte. Er findet das  aufdringlich und versteht es natürlich prompt falsch – ist dieser Ashiya  etwa schwul?
Neben Sanos Distanz hat Mizuki damit zu kämpfen, von den Schülern nicht  enttarnt zu werden. Das ist besonders schwierig, da sie sich inzwischen  mit einigen schon recht gut angefreundet hat. Der homosexuelle Schularzt  ist es schließlich, der durch ihre Verkleidung sieht. Was kann sie tun,  damit er sie nicht verrät?

Ich muss gestehen, dass ich diesem Manga am Anfang ziemlich skeptisch  gegenüberstand. Die Geschichte wirkte auf mich wie etwas, das man schon  tausend Mal gelesen hat, aber noch nie wirklich gut fand. Trotzdem hab  ich mit dem Lesen angefangen und war sehr positiv überrascht. Hana Kimi  ist an den meisten Stellen sehr witzig und lässt den Leser unzählige  Male schmunzeln. Das liegt vor allem daran, dass die Charaktere alle gut  ausgearbeitet sind und komische Elemente haben, die fast schon  natürlich wirken.
Auch wenn man sich erst nicht sicher ist, man sollte diesem Manga eine Chance geben – er hat sie auf jeden Fall verdient.
Speziell zum ersten Band der Reihe lässt sich noch sagen, dass die  Zusatzgeschichte, die sich auf den letzten Seiten befindet und andere  Charaktere hat, zwar etwas stereotypisch, aber auch sehr schön ist.
Sehr empfehlenswert!

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