Ich, Adrian Mayfield
14. September 2010
von Fee
5 Sterne
Fee Jahrgang 1993 Redaktion Lübeck
hat 5 Sterne vergeben

Der 17jährige Adrian Mayfield arbeitet bei einem Maßschneider in London-Soho.

Nachdem er seine Beschäftigung verliert, weiß er zum ersten Mal nicht wohin er soll. Zu seiner Familie kann er zunächst nicht zurück; Freunde, bei denen er Zuflucht finden könnte, hat er nicht und arm ist er zu alledem auch noch.Doch er hat Glück und kann bei dem Kunstmaler Augustus Trops, einem ehemaligem Kunden der Schneiderei, eine Weile unterschlüpfen und beginnt so, Modell zu sitzen.

Durch Augustus bekommt er einen Einblick in Londons Gesellschaft der erlesensten Künstler, an der er großen Gefallen findet, doch dabei bleibt es nicht.Adrian Mayfield findet heraus, dass er Männer liebt, aber damit ist er nicht alleine. Oscar Wilde krönt diese Gesellschaft im Cafe Royal und Adrian beginnt bald das Spiel von Intrigen und Verkleidungen zu begreifen und mitzuspielen.Bis er auf den jungen Maler Vincent Farley trifft.

 

 

Ich konnte mich anfangs nur schwer in das Buch hineinlesen, denn zunächst geschahen wenige Dinge, die mich wirklich interessierten.

Dennoch wurde es immer besser, die Geschichte um Adrian Mayfield und die Gesellschaft um das Cafe Royal vertiefte sich und zog mich so immer mehr in ihren Bann.

Es wurde ein hervorragendes Bild von Londons Gesellschaft gezeichnet, das man auch nach dem Lesen immernoch im Kopf behält.

Diese Charaktere wird man nicht so schnell vergessen können.

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