Der Fantasyroman „Jade City“ spielt in der Stadt „Janloon“ auf der Insel „Kekon“. Die, nur auf der Insel bestehenden, Jadevorkommen machen sie reich und einflussreich in der Welt. Nur durch die Jade können bedeutende Handelsabkommen mit den anderen Ländern, zum Beispiel Espenia, geschlossen werden und Kekon bleibt wettbewerbsfähig
Die Bioenergetische Jade verleit ausgebildeten Grünblutkämpfern eine starke Kraft, die sich kanalisieren, lenken, oder als Schild nutzen lässt. Wenn Jade jedoch in die Hände einer ungeübten Person fällt, die sie lange bei sich trägt, kann diese Person einen Juckreiz bekommen, der meistens tödlich endet. Um dies zu umgehen gibt es das Mittel SN1, welches auf dem Schwarzmarkt für sehr hohe Summen verkauft wird und höchst anhängig macht.
Obwohl die Insel offiziell von einem Königlichen Rat regiert wird, herrschen zwei grausame Clans vor: Der No Peak Clan und das Bergvolk.
Der Pfeiler ist das Oberhaupt des Clans– ihm schwören alle beim Eintritt in den Clan Treue und legen ihren Eid ab. Als Unterstützer des Pfeilers gelten der Wettermacher und das Horn. Der Wettermacher für den witschaftlich-politischen Teil des Clans verantwortlich, das Horn für die kriegerischen Entscheidungen und die Koordinierung der Fäuste und Finger. Die Fäuste sind dem Horn direkt unterstellt und haben die Befehlsgewalt über jeweils eine kleinere Gruppe Krieger, sogenannte Finger. Auch der Wettermacher hat Untergebene, sogenannte Glücksschmiede.
Die Familie Kaul regiert über den No Peak Clan, während Ayt über das Bergvolk herrscht.
Fonda Lee führt die Leser in eine Stadt, in der Brutalität, Gemeinschaft, und Familie geltende Gesetze sind. Öffentliche Auseinandersetzungen der eins vereinten Clans gilt es zu vermeiden. Schmuggler, Jadediebe und die Droge SN1 sind höchst ungern gesehen. Die Fäuste und Finger der Clans sorgen in den Straßen Janloons für einen friedlichen Ablauf. Jedoch nur, bis dem No Peak Clan Unstimmigkeiten in den Auszügen der größten Jademine Kekons auffallen…
Ich habe das Buch aus zwei Gründen angefangen zu lesen:
- Mein Vater hatte es im Urlaub mit dabei und konnte es nicht aus der Hand legen
- Mein Bruder wollte es, trotz Empfehlung meines Vaters, nicht lesen, da es nicht mit einer epischen, mächtigen Schlacht begann, aber ich wollte ihn übertrumpfen und mindestens weiter lesen, als er
Nun ja,
Ich habe es offensichtlich fertig gelesen und nun liegt auch schon der zweite Teil neben mir. Ob mich die Geschichte so gefesselt hat, wie meinen Vater kann ich nicht beurteilen, da ich den größten Teil während einer erquickenden Grippeerkrankung las. Nur am Ende war ich wieder gesund, und bin es auch jetzt wieder. Für mich kann ich nur bestätigen: Ein Mal in die Clangeschäfte eingestiegen, geht es nicht wieder raus.