Rote Linien
01. Februar 2009
von Rieke
3 Sterne
Rieke  
hat 3 Sterne vergeben

Eigentlich war Kitty immer eine gute Schülerin. Der Schulstoff fiel ihr nur so zu. Alle haben sie bewundert und Kitty war der Liebling der Klasse. Aber seit ein paar Monaten ist das anders. Plötzlich kommt sie nicht mehr mit, denn die Schule, die Lehrer, all das macht ihr auf einmal schreckliche Angst. Seitdem ihr Vater sie in ihrem Keller zum Lernen gezwungen hat, sieht sie überall Maden, in ihrem Ranzen, an der Tafel,… Vor Angst kann sie zwischen Realität und Einbildung nicht mehr unterscheiden. Eines Tages lernt sie Sven kennen. Sie verschwindet aus ihrem Elternhaus und zieht zu ihm. Sven ist der einzige, der Kittys Arme sieht, der einzige, der merkt, dass Kitty wirklich Hilfe braucht. Professionelle Hilfe. Aber da ist es fast schon zu spät.


Ein Buch über Angst, selbstverletzendes Verhalten und den vermeintlich einzigen Ausweg Selbstmord. Themen, deren Aktualität unsere Kultur infrage stellen.

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