Rubinrot
Rubinrot
27. Juni 2019
von Gast, Rina
Ø 4 Sterne
hat 4 Sterne vergeben

Das Buch Rubinrot von Kerstin Gier ist ein Buch bei dem es hauptsächlich  um Zeitreise geht. Die junge Gwendolyn bemerkt mit 16, dass sie  Zeitreisende ist, obwohl alle dachten, es sei ihre Cousine Charlotte.  Nun wird die ganze Lage durcheinander gebracht und Gwendolyn weiß nicht,  was sie tun soll. Zum Glück gibt‘s da noch männliche Unterstützung von  Gideon, einem sehr gut aussehenden Jungen…

Im Großen und Ganzen ist dieses ein romantisches aber auch amüsantes  Buch. Das Buch Rubinrot ist sehr schön, mit viel Fantasie, aber in  diesem Buch kommen auch Ausdrücke vor, die nicht jeder versteht.

Insgesamt kann das Buch jeder lesen, der auf Romantik steht, der aber auch will, das Komödie und Mystik nicht zu kurz kommen.

Rina Jahrgang 2003 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Ein niedlicher Zeitreise-Roman mit vorhersehbarer Liebesgeschichte:

Eigentlich sollte ihre Cousine Charlotte die sein, die das Zeitreise-Gen hat. Schließlich wurde sie ihr ganzes Leben lang darauf vorbereitet! Doch als Gwendolyn plötzlich unerwartet in der Vergangenheit landet, muss sie einsehen, dass es da wohl einen kleinen Irrtum gab. Zurück in der Gegenwart ist sie plötzlich von lauter geheimniskrämerischen Männern umgeben, die sich die „Wächter“ nennen und mit ihrem Blut und der Hilfe des anderen Zeitreisenden Gideon den Stein der Weisen zusammenbasteln wollen – oder so etwas in der Art. Das trifft leider auch auf Gideon zu, der zwar gut aussieht, aber sich nicht wirklich Mühe gibt, damit Gwenny sich willkommen fühlt. Und was zum Teufel hat der gruselige Graf von Saint Germain bloß vor, der von der Vergangenheit aus alles bei den Wächtern steuert?


Der Auftakt der erfolgreichen und verfilmten Edelstein-Trilogie ist hauptsächlich geprägt von der Frustration von Gwendolyn, dass ihr niemand irgendetwas verrät, und ihrer Verwirrung darüber, vollkommen unvorbereitet in der Zeit herumspringen zu müssen. Das ist durchaus verständlich und erstaunlicherweise auch kaum nervig, macht das Ganze aber etwas einseitig. Es folgen Rätsel über Rätsel über Rätsel, deren Lösungen man zwar nicht kennt, aber meistens auch nicht allzu schwer zu erraten sind. Bei all dem ist Tante Maddy wohl ein sehr sympathischer Charakter, bringt der Geschichte aber nicht viel außer noch mehr mystischen Prophezeiungen, die genau wie die des Grafen scheinbar keiner im Buch verstehen kann, obwohl man sie Wort zu Wort ziemlich einfach übersetzen könnte. Ähnlich mit Leslie, der besten Freundin: Sehr netter Charakter, hilft gut Emotionen von Gwen herüberzubringen, aber handlungsmäßig hätte man noch viel mehr mit ihr machen können. Und dann auch noch die Romanze mit Gideon – na ja, sag ich nur.


Grundsätzlich ein gutes Buch, das aber für mich persönlich die Charaktere etwas zu flach hält. Eigentlich alle sind gut, viele missgeleitet, aber nicht böse. Moralische Konflikte oder das Überdenken des eigenen Handelns sind bei allen außer Gwendolyn fast nicht behandelt. Ich mag diese Bücher sehr gerne zum Nebenbeilesen, einfach nur zur Unterhaltung und Abhalten der Langeweile, aber spätestens beim zweiten Lesen geben sie auch wirklich nicht mehr als das her.

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