Schöne Scheine
Schöne Scheine
11. Oktober 2019
von Jan
5 Sterne
hat 5 Sterne vergeben

Schöne Scheine („Making Money“) von Terry Pratchett ist „ein Roman von der bizarren Scheibenwelt!“, der fantastischen Welt, auf der Magie und Irrsinn friedlich neben zweigesichtiger Politik und bissiger Satire die Lesenden begeistert. Der Roman spielt in der verrucht-mittelalterlichen Großstadt Ankh-Morpork, und handelt vom bereits etablierten Postminister Feucht von Lipwig. Schon früh wird klar, dass dieser sein altes Leben als Verbrecher, fernab von Gesellschaft, Ordnung und dem wachsamen Auge der Tyrannei, nicht für immer hinter sich lassen kann. Und während er sich mehr schlecht als Recht mit dem Alltag des Postministeriums beschäftigt, bietet sich ihm ein neues Abenteuer. Im Verlaufe weniger Kapitel hat er seinen alten Posten verlassen und erbt einen Hund.

Dem wiederum 51% einer Kreditbank gehören, die Feucht beginnt, in seinem Namen zu Verwalten. Dabei wird ihm das Leben nicht nur von einem Hauptkassierer schwergemacht, der verdächtige Ähnlichkeiten mit einem Vampir aufweist, sondern auch von Erben, die weder vor roher Gewalt, noch vor dem Einsatz teurer Anwälte zurückschrecken. Nicht zu vergessen die Schergen der Assassinengilde, die nur auf einen Fehler Feuchts warten.

Das geniale an „Schöne Scheine“, ist wie bei vielen Pratchett-Büchern die einzigartige Mischung aus absurd schrägem Humor, gepaart mit einer Philosophie, die so unauffällig und tief in die Geschichte verwurzelt ist, dass sie nur ab und zu auffällt, dann jedoch unglaublich einleuchten ist.

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