Totenbraut
Totenbraut
02. Oktober 2011
von Fee
4 Sterne
Fee Jahrgang 1993 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Jasna wird von ihrem Vater, anstelle ihrer Schwester, an den  Gutsherren Vukovic verkauft, um dessen Sohn zu heiraten und ihm ein  Enkelkind zu gebären. Als sie auf dem Hof ankommt, ist sie erst einmal  erschrocken – es ist düster, verottet und fast unbewohnt; überhaupt  nicht wie sie sich das Zuhause einer angeblich wohlhabenden Familie  vorgestellt hat. Jasnas Ehemann Danilo ist genauso abweisend wie sein  Vater und verzweifelt wie sie selbst und kann ihr auch nicht  weiterhelfen. Doch eines lernt sie schnell:  Der Name der verstorbenen Gattin Vukovics darf nicht ausgesprochen  werden. Jasna hat Fragen, findet aber keine Antworten. Und da ihr  niemand auf dem Hof helfen will, versucht sie im nahegelegenen Dorf  Antworten zu finden, doch man lässt sie nicht in die Kirche und  verscheucht sie.

Und dann erfährt sie von einem angeblichen Fluch, der auf ihrer neuen  Familie lasten soll und von Mythen um Vampire, die mit ihrer neuen  Familie zu tun haben. In der Not kann Jasna sich nur an Duschan wenden,  einen jungen, reisenden Holzfäller, der so ganz anders als ihr Ehemann  Danilo und ihr einziger Verbündeter ist. Doch plötzlich häufen sich die  Vorfälle, denn die Menschen im Dorf sterben reihenweise und ein Wesen  mit einem Werwolf wurde gesichtet und der Verdacht liegt nahe, dass es  ein Vampir ist. Und nach und nach kommt Jasna dem dunklen Geheimnis  ihrer Familie auf die Spur.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war von Anfang an spannend und
erzählt auch eine wundervolle Liebesgeschichte.
Die Handlung spielt im Serbien des 18. Jahrhunderts und die Geschichte
erhält dadurch einen wunderschönen und detailliert beschriebenen
Schauplatz.
Außerdem werden interessante Fakten und Bräuche sowie die serbische
Sprache aufgegriffen.
Trotzdem hat mich das Buch zum Ende hin oft verwirrt und ich konnte
die Handlung nicht mehr vollkommen nachvollziehen.
Es ist auf keinen Fall eine typische Vampirgeschichte wie einige jetzt
denken mögen, weder Dracula noch Twilight, aber trotzdem schön.

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