Zara und der Buchhändler von Bagdad
07. Dezember 2012
von Lina
4 Sterne
Lina Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Ein Autor in Madrid erhält er eine Email, in derihm eine Geschichte angeboten wird. Als er sich dann mit dem Unbekannten trifft, der ihm das Manuskript angeboten hat, ist er erstaunt. Wieso trägt der Mann teure Kleidung, die ihm aber viel zu groß ist und lebt in einem Obdachlosen-Heim?
Er wird neugierig und ist fasziniert von dem Manuskript, der Lebensgeschichte des Fremden, die vom Spanischen Bürgerkrieg und dem Exil erzählt. Doch dann geschehen Dinge, die im Hier und Jetzt spielen…

Ich widme dieses Buch dem Gedenken an den alten Max, der, wenn ich die letzte Zeile geschrieben habe, den ganzen langen Tod vor sich hat, und ich widme es der Zukunft der jungen Zara, auf die hinter der nächsten Ecke ein neues Leben wartet. Max und Zara kamen aus dem Krieg; jeder aus seinem Krieg; zu seiner Zeit.
Max und Zara wurden getrieben von der Liebe zum Leben, aber es waren unterschiedliche, vielleicht sogar widersprüchliche Formen der Liebe.

Die Geschichte zweier Menschen, die unterschiedliche Vergangenheiten hinter sich haben und doch durch eine Sache verbunden sind – durch den Krieg. Krieg in zwei verschiedenen Zeiten und Ländern, und doch so nah, das die beiden verbunden sind.

Eine Geschichte die sehr berührt und einem in den Bann zieht. Dafür braucht es allerdings etwas seine Zeit, doch hat man den Anfang geschafft lässt einen das Buch nicht mehr los. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, dennoch sehr empfehlenswert!

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