Baby’s in black- The story of Astrid Kircherr & Stuart Sutcliffe
Baby’s in black- The story of Astrid Kircherr & Stuart Sutcliffe
29. Januar 2011
von Freya
5 Sterne
Freya Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 5 Sterne vergeben

Es ist das Jahr 1960.
In einer verrauchten Bar auf der Reeperbahn sieht die junge Fotografin und Modedesign-Absolventin Astrid Kirchherr ihn zum ersten Mal.
Dort auf der Bühne, diese Gruppe von charismatischen Engländern, und ganz hinten am Bass, ruhig und mit einer Sonnenbrille vor den Augen, er, Stuart Sutcliffe.
Mitglied der noch völlig unbekannten, britischen Band The Beatles.

Astrid schlägt den Jungs vor, Fotos von ihnen zu schießen und dabei lernen Stuart und sie sich näher kennen. Sie verlieben sich ineinander. Er steigt für sie aus der Band aus, nimmt sein Kunststudium wieder auf und arbeitet wie verrückt für eine Zukunft mit Astrid.

Doch die Sprache ist bald nicht mehr das einzige Hindernis, denn schon wird Stuart krank.

Die gesamte Geschichte ist tatsächlich passiert. Eine Geschichte, so tragisch, so märchenhaft und so wunderschön, dass man es fast gar nicht glauben mag.
Dies spürt man auch während des Lesens in der Graphic Novel. Die Schauplätze der Hamburger Innenstadt, damals genauso lebendig wie heute.
Es fällt schwer, das Buch in Wort zufassen. Es ist leicht und doch kräftig, wie seine schwarzweiß Zeichnungen. Anspruchsvoll und authentisch, größtenteils in englischer Sprache verfasst.
Mit den einfachsten Mitteln zaubert Arne Bellstorf eine alltägliche und doch magische Geschichte. Man befindet sich plötzlich mitten im Geschehen, im aufregenden, aufbruchsbereiten Hamburg der sechziger Jahre. Es ist bewundernswert, wie Bellstorf es schafft, mit minimalistischen Mitteln so eine dichte und atmende Atmosphäre zu schaffen. Einfach nur wunderschön!

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