6334_Gier_Rubinrot
Blackout
11. Februar 2011
von Bona
4 Sterne
Bona Jahrgang 1993 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Christopher, berühmt für den größten Hack der Geschichte, scheint ein ganz gewöhnlicher siebzehn-jähriger Junge mit einer bemerkenswerten Beziehung zu Computern zu sein.

Das scheint jedenfalls Serenity anzunehmen, als sie und ihr Bruder Kyle ihm bei der Flucht helfen.
Doch sie ahnen nicht, dass das, was sie verfolgt, mächtiger und gefährlicher ist, als das FBI oder jeder Terroristenanführer:

Es ist eine unsichtbare Macht, die mittels einem im Kopf inplatierten Chips, die vollständige Kontrolle über ihre Mitglieder hat.
Seine Eltern hat es schon erwischt und nun wollen sie auch Christopher haben, da er mitverantwortlich für die Entwicklung dieses Chips ist.

Aber ist Christopher wirklich derjenige sein, der die gesamte Menschheit retten kann? Ganz im Ernst – das ist doch völlig verrückt, dass gerade er dazu in der Lage sein soll.
Er will diese gewaltige Verantwortung nicht übernehmen, doch das würde bedeuten, dass alle unwiderruflich verloren sind.
Auch Serenity…

>>Es ist egal, ob ich an Bestimmung glaube oder nicht – es ist in jedem Fall aussichtslos.<< Christophers Blick war düster. >>Was soll ich gegen die Kohärenz ausrichten? Ich bin froh, dass ich ihr entkommen bin. Das war schwer genug. Wären sie damals schon gewarnt gewesen, hätte ich nicht mal das geschafft. Aber mehr als das… Das ist utopisch.<< >>Es ist niemals egal, was man glaubt>>, sagte ihr Dad sanft. >>Und ich meine das nicht im religiösen Sinn. Was man für möglich hält und was nicht, bestimmt, was man erreichen kann oder eben nicht.<< >>(…)…Ich wollte nur sagen, irgendeine Möglichkeit, die Kohärenz mitten ins Herz zu treffen, muss es doch geben!<< Sernity überlief es kalt, als sie sah, mit welchem Gesichtsausdruck Christopher den Kopf schüttelte, und wie langsam und mit welch entsetzlicher Endgültikeit. >> Die Kohärenz<<, sagte er düster, >>hat kein Herz, Dr. Connery. Sie hat keinen Anführer und kein Zentrum. Das ist das Problem: Es gibt keinen Bösewicht, den man besiegen könnte. Das, was da heranwächst, ist unverwundbar.<<

Die Geschichte begleitet den Helden wider Willen, dessen Reaktionen sehr realistisch erscheinen. Denn wer wird denn schon dazu auserwählt, mal eben die Welt zu retten? Ein fantasticher Auftakt zu einem spannenden Abenteuer in eine komplexe Welt.

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