Dream Kiss 1
Dream Kiss 1
29. April 2009
von Nathalie
4 Sterne
hat 4 Sterne vergeben

Azuki Yamazashi ist 15 und Tochter des Chefs einer Künstleragentur. Ihre erste Entdeckung macht sie mit zwölf: Arata und Toru, die mit Gesang und Schauspiel zu dem weltberühmten Duo Romeo & Romeo wurden. Doch Azuki hegte für Arata immer mehr als nur freundschaftliche Gefühle, doch dieser hatte zu dem Zeitpunkt
nur seine Arbeit im Kopf. Trost bringt Azukis nächste Entdeckung Chizuru Morita, die ihr beste Freundin und Schauspielerin wird. Doch bei den ,,normalen“ Jungs hat Azuki weiterhin kein Glück, denn die wollen alle nur durch sie berühmt werden. Doch etwas scheint sich zu verändern, als die Agentur ein Casting für eine neue Boy Band startet. Die Staffel nennt sich Romeo Academy. Als Azuki sich wegen eines
Missgeschicks die Haare schneiden lassen muss, geht sie als Junge durch und mischt sich, wenn auch widerwillig, unter die Teilnehmer des Castings. Doch einer durchschaut ihr Spiel als erstes: Soma Nakaido, groß, schwarze Haare, selbstbewusst, gutaussehend und ein Teilnehmer des Castings. Und nach und nach fliegt Azukis Tarnung auf. Doch wer wird denn da gleich verzweifeln? Dann sitzt sie eben in der Jury. Vor allem Soma Nakaido, Daiki Sumi, Sota Uehara und Tasuku
Suzuki haben es ihr angetan. Am meisten jedoch Soma. Doch was ist das Geheimnis um seine Familie? Und Azukis Gefühlen für Arata, die nie vollständig erloschen sind? Noch verwirrender für Azuki wird es, als Sota Uehara ihr lockeres Verhältnis zu Soma bemerkt und einen Kuss zwischen den beiden beobachtet. Er will die selben Privilegien wie Soma, doch erahnt nicht, was das für Azuki bedeuten kann. Die hat
mittlerweile das Gefühl, das sie der Situation nicht mehr gewachsen ist.

Der erste Band der Manga-Serie (die ist mit vier Bänden abgeschossen) ist nur die Einleitung zu einer verzwickten Liebesgeschichte. Noch sind viele Fragen offen. Der Manga besitzt Humor und die Unterschiedlichkeit der Charakteren ist erstaunlich, besonders innerhalb des Castings, wo diese vielen Charaktere aufeinandertreffen und trotz einer gewissen Rivalität zusammenarbeiten müssen. Die Bilder sind lebendig und zeigen selbst bei den Jungs weiche, fast weibliche Gesichtszüge. Man hat das Gefühl, mitten im Geschehen zu stecken und wie Azuki so langsam die
Kontrolle über die Situation zu verlieren. Eine lustige und für so manchen vielleicht auch romantische Geschichte, die zum weiterlesen einlädt.

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