Ich bin Bird
01. September 2010
von Bona
4 Sterne
Bona Jahrgang 1993 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Bird und Sugar Boy sind Freunde. Beste Freunde.
Sie machen alles zusammen. Immer. Doch dann zieht Sugar Boy plötzlich weg und Bird ist auf einmal ganz alleine.
Kurzentschlossen haut Bird von zu Hause ab und macht sich auf die Suche nach A.P. Davies, den Autor des besten Vogelbuches der Welt.
Und wenn er ihn gefunden hat, wird er mit ihm über ihr Lieblingsthema reden und sie werden zusammen ein Vogelpark gründen…

Wir standen vorm Schultor, und alle rannten raus, zu den Bussen oder den Autos ihrer Eltern, und da erzählte er es mir:
>>Wir ziehen nach Broome.<< Sugar Boy blinzelte mit zusammengekniffenen Augen in die Sonne. Um diese Zeit herrschte vor dem Schultor immer großer Lärm: Schreien, Lachen, Rufen. Vielleicht hatte ich nicht richtig gehört: >>Was?<<, fragte ich nach. >>Wir ziehen nach Broome.<< >>Wo ist denn Broome?<< Ich dachte, er sagt vielleicht, "ein Stück die Landstraße rauf". Ich dachte, Broome wäre eine kleine Stadt in Denham Shire, so klein, dass ich noch nie davon gehört hatte. >>Westaustralien. Wir ziehen in vier Wochen um.<< Die anderen Kinder rannten lachend und schreiend an uns vorbei, aber zwischen Sugar und mir war die Welt sehr still geworden.

Eigentlich hatte ich das Buch nur zum Spaß in die Hand genommen. Ich las den Text hinten durch und fragte meine Freundin: „Wer willst du sein? Sugar oder Bird.“ Einfach nur so.
Ihre Antwort war: „Bird.“ (Weil sie dachte, Bird sei ein Mädchen. War er aber nicht xD)
Dann dachte ich, dass ich die Geschichte eigentlich auch kennen müsste, wenn wir schon unsere Spitznamen daraus klauten. Also nahm ich es mit. Und las es. Und las. Und las. Und las. Ich wurde positiv überrascht, denn das Buch erzählte den Anfang und das Ende der Geschichte von dem ersten besten Freund oder Freundin, den/die jeder von uns in seiner Kindheit gehabt hatte und den/die niemand jemals vergisst, auf eine solch rührende Weise, dass ich ganz nostalgisch wurde. Eine Geschichte über zwei beste Freunde, die zeigt, dass der Schluss nicht immer auch das Ende sein muss.

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