Leben ist auch keine Lösung
Leben ist auch keine Lösung
12. September 2010
von Lina
3 Sterne
Lina Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 3 Sterne vergeben

Die Mutter von Will stirbt bei einem Autounfall. Auf der Beerdigung verliebt er sich zum ersten Mal. Doch ist es richtig, sich gerade jetzt zu verlieben, nachdem er seine Mutter verloren hat? Solche Fragen stellt sich Will und für ihn beginnt eine schwierige aber auch schöne Zeit. Er beginnt über alles nachzudenken und sich Fragen übers Leben zu stellen. Auf der Suche nach einem Sinn überwindet er nicht nur seine Trauer, sondern lernt vieles übers Leben und über ihn selbst.

Auszug aus dem Buch:

Du hast mir nie gesagt, was ich tun soll, wenn du stirbst, aber das hättest du tun sollen, denn schließlich ist es das Einzige, dessen wir sicher sein können. Am Ende kriegt der Tod uns alle. – Und dann sehe ich sie, dieses Mädchen, umrahmt vom Licht des Fensters. Lange Haare, ewig lange Beine und ein tolles Lächeln, das sie beizubehalten versucht, während sie mit meinem Vater redet. (...) Ich bin echt super, was schlechtes Timing angeht. Nur ein Unmensch kann jetzt an Liebe denken.

Die Geschichte von Will ist sehr schön erzählt. Man kann sich gut in die Personen einfühlen. Auch sehr schön sind die Erinnerungen an seine Mutter und die Zitate von berühmten Philosophen, die im Buch überall eingebaut sind. Genauso seine Fragen an das Leben. Trotzdem braucht die Geschichte ein bisschen Zeit bis sie in Fahrt kommt und leider fehlt es oft an Spannung.

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