Little Brother
Little Brother
30. September 2010
von Lina
4 Sterne
Lina Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Marcus ist ein begeisterter Gamer und Computerspezialist. Als die Oakland Bay Bridge von Terroristen in die Luft gesprengt wird, ist er mit seinen Freunden zur falschen Zeit am falschen Ort. Er wird in ein Gefängnis gebracht und dort mehrere Tage lang verhört und dazu gebracht, alles von sich zu verraten. Als er nach Tagen wieder nach Hause darf hat sich dort einiges verändert. San Francisco wird strengstens überwacht. Alle seine Schritte werden verfolgt. Doch das wollen Marcus und seine Freunde nicht mit sich machen lassen. Sie wollen Freiheit und sich nicht kontrollieren lassen…

Doch dann veränderte sich die Welt plötzlich für immer. Zuerst spürten wir es nur, diese unangenehme Schwanken des Zements unter den Füßen, bei dem jeder Kalifornier weiß: Erdbeben. (…) Erdbeben sind normalerweise unheimlich leise – am Anfang jedenfalls -, aber dieses war alles andere als leise. Es war laut, ein einziges unfassbares Brüllen, lauter als alles, was ich je gehört hatte. Der Lärm war so bestialisch, dass ich auf die Knie ging – und ich war nicht der Einzige. Darryl schüttelte meinen Arm und zeigte über die Gebäude, und dann sahen wir sie: eine riesige schwarze Wolke, die von Nordwesten aufkam, aus Richtung der Bay. Wieder ein Grollen, und die Rauchwolke dehnte sich aus zu dieser immer ausladender werdenden Form, die wir alle aus den Filmbildern kannten, mit denen wir aufgewachsen sind. Irgendjemand hatte was in die Luft gesprengt, und zwar im ganz großen Stil.

Eine spannende Geschichte über die heutigen Überwachungsmethoden. Das Buch ist sehr umgangssprachlich geschrieben, wodurch man auch die schwierigsten Computerthemen, die erklärt werden, versteht und man sich gut in die Personen hineinversetzten kann. Leider ist die Geschichte zu lang geworden und verliert zwischendurch an Spannung. Doch es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Ende durchzuhalten!

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