Numbers
Numbers
14. Juni 2010
von Lina
4 Sterne
Lina Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Wenn Jem Menschen in die Augen blickt, sieht sie Zahlen. Und seit dem Tag, an dem ihre Mutter starb, weiß sie auch, was diese Zahlen bedeuten. Es ist das Todesdatum der jeweiligen Person. Für Jem ist diese Gabe ein Fluch, und deshalb meidet sie Menschen so gut wie es geht. Doch dann lernt sie Spinne kennen. Der Junge, der sie einfach nicht in Ruhe lassen will und dem sie als einzigen lernt zu vertrauen. Doch sie kennt sein Todestag und weiß, dass er bald sterben wird.

An einem Tag in London beim London Eye passiert dann das Unglück:
Jem bemerkt, dass alle Menschen dieselbe Zahl in den Augen haben und weiß, dass hier etwas passieren wird. Sie und Spinne flüchten und entkommen so einem Terroranschlag. Doch nun sind sie die Hauptverdächtigen und werden gesucht. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher…

Ausschnitt aus Numbers:
Es gibt bestimmte Orte, wo wir uns rumtreiben. Traurige Jugendliche, schäbige Jugendliche, gelangweilte Jugendliche, einsame Jugendliche; Jugendliche, die anders sind. Wenn du weißt, wo du suchen musst, kannst du uns dort jeden Tag finden: auf der Rückseite von Geschäften, in irgendwelchen Hintergassen, unter Brücken an Kanälen und Flüssen, in der Nähe von Tankstellen, in Bretterschuppen und Schrebergärten. Es gibt tausende von uns. Das heißt, wenn du uns finden willst – die meisten Menschen wollen das gar nicht.

Eine tolle Geschichte über zwei Jugendliche die sich durchs Leben schlagen müssen. Doch wer bei diesem Buch einen guten Thriller erwarte, wird leider enttäuscht. Trotzdem ist das Buch sehr schön! Es ist eher ein Buch des Genres „Nah an der Realität“. Besonders gut hat mir gefallen, dass man das Todesdatum von Spinne von Anfang an weiß. Dadurch ist man ganz gespannt darauf, wie es passiert oder ob es verhindert werden kann … Zwischendurch fehlt es dem Buch leider ein bisschen an Spannung, doch dafür ist das Ende sehr gelungen.

Wie hat dir das Buch gefallen?
Nach oben scrollen