Sturz in die Zeit
Sturz in die Zeit
09. Dezember 2012
von Rahel
4 Sterne
Rahel Jahrgang 1998 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Jackson ist eigentlich ein ganz normaler junger New Yorker, wäre da nicht die Tatsache, dass er in der Lage ist in der Zeit zu reisen. Der einzige, mit dem Jackson sein Geheimnis teilt, ist sein Freund Adam. Zusammen mit Adam unternimmt der junge Mann einige Versuche um seine Fähigkeit auszuprobieren. In einer Art Logbuch notiert er, auf Wunsch seines von Wissenschaft und allem Übernatürlichen begeisterten Freundes, die aus den Versuchen gewonnenen Erkenntnisse.

Adam warf mir mein Tagebuch in den Schoß und einen Stift obendrauf. "Setz dir ein Ziel. Zeitreisen ohne Ziel ist nämlich..." "...der pure Leichtsinn", beendete ich den Satz für ihn und unterdrückte ein Stöhnen. (...) "Okay, stell deine Stoppuhr und spring dreißig Minuten zurück (...)"

 

Doch was als wissenschaftliches Experiment begann, wird plötzlich zu einem Verhängnis: Holly, Jacksons  Freundin, wird von zwei Männern angeschossen, die auf der Suche nach Jackson sind. Sobald Holly getroffen zu Boden geht, wird ihr Freund gegen seinen Willen zwei Jahre in der Zeit zurückgeworfen. Jackson befindet sich nun im Jahr 2007. Nach einigen vergeblichen Versuchen, den Zeitsprung rückgängig zu machen, wird dem Zeitreisenden schnell klar, dass er das Schicksal Hollys ändern muss. So wird der Leser Zeuge, wie Jackson in der Vergangenheit bleibt, er Holly erneut kennenlernt und sie sich wiederholt verlieben. Während dessen findet Jackson heraus, dass sein Leben eine einzige Lüge ist. Zu allem Überfluss werden sie in die Ermittlungen eines Agententeams verwickelt. Dem Geschehen eine Wendung zu geben, gestaltet sich sehr schwierig.

Der Roman verbindet Elemente eines tragischen Liebesromans mit einer großen Portion Fantasy und Thriller. Die Handlung ist sehr gut gelungen. Leider ist der Schreibstil der Autorin Julie Cross nicht herausragend und an einigen Stellen sehr nüchtern. Der Roman wird all denen gefallen, die die Edelstein-Triologie von Kerstin Gier mögen.

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