The Lovely Way - Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich
The Lovely Way - Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich
16. September 2012
von Freya
2 Sterne
Freya Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 2 Sterne vergeben

Mary und Lovely sind anders. Die anderen Jugendlichen halten sie für verrückt. Dabei verstehen sie die beiden nicht.

Denn sie wollen anders sein, anders als das Mittelmaß. Sie lieben die Freiheit und den Schmerz, knallbunten Nagellack und gute Musik. Sie wollen ihr Leben genießen und etwas Bleibendes erreichen, bevor sie irgendwann sterben müssen. Aber was ist etwas Bleibendes? Und wann sollte man besser aufhören, die Realität zu verneinen?

Das Buch ist so durchgeknallt wie es klingt. Es hat weder einen richtigen Anfang noch ein erkennbares Ende, es hört einfach irgendwo auf. Zwar hat die Geschichte hin und wieder interessante oder berührende Ansätze, doch nie schafft sie es, dieses Niveau zu halten. Die Geschichte besteht aus Textfragmenten, eigentlich eine sehr schöne Idee. Doch in der Umsetzung wirkt die Handlung lückenhaft.
Die Sprache ist mit vielen englischen Sätzen und Wörter durchmischt, was einen immer wieder aus dem Lesefluss bringt.

Insgesamt ist die Idee der Geschichte ansprechend und die Charaktere versprechen im ersten Moment eine ungewöhnliche Erzählung. Doch leider kommt das Buch nie über diesen ersten Moment hinaus. Mary und Lovely werden viel zu oberflächlich beschrieben. Und bevor man sich tatsächlich in die beiden hineinfühlen konnte, ist die Geschichte auch schon wieder vorbei. Schade.

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