Tochter des Nils
Tochter des Nils
14. Juni 2009
von Saskia
4 Sterne
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Der historische Jugendroman „Tochter des Nils“ von Eloise Jarvis McGraw beweist, dass einige Bücher nicht altern. Im englischsprachigen Raum erschien dieser Roman zuerst 1952, das erste Mal in deutscher Sprache 2000.
Trotz der seitdem verstrichenen Jahre übt ,,Tochter des Nils“ mit Plot und Setting immer noch eine Faszination auf viele Jugendliche aus. Die Geschichte spielt im Ägypten der 18. Dynastie. Das Sklavenmädchen Mara, das von ihrem Meister stets schlecht behandelt wurde, bekommt einen Auftrag von einem neuen Meister. Sie soll eine Spionin sein! Der Auftrag birgt Gefahren für ihr Leben, doch sie nimmt trotzdem an. Für eine Chance auf Freiheit würde sie alles tun. Und warum sollte sie sich dabei um andere kümmern? Es hat sich ja auch nie jemand um sie gekümmert.
Kurz nach Auftragsbeginn sieht sie sich jedoch mit einem Problem konfrontiert: Um ihr Leben zu retten, muss sie einen zweiten Auftrag annehmen, der ihrem ersten genau entgegengesetzt ist. So beginnt ein Spiel um Macht, dem Mara bald schon nicht mehr gewachsen ist. Wo liegen ihre Loyalitäten? Bei dem mächtigen und skrupellosen Nahare, Bruder des Senenmut, oder beim undurchschaubaren Scheftu?

Ich habe dieses Buch gekauft, als ich zwölf Jahre alt war. Es hat mir damals äußerst gut gefallen und auch jetzt lese ich es von Zeit zu Zeit sehr gern. Man erfährt etwas über Leben und Tradition im Alten Ägypten und auch die Spannung kommt bei der Spionage-Geschichte nicht zu kurz. ,,Tochter des Nils“ ist ein Roman, bei dem man mitfiebern kann, was vor allem daran liegt, dass die Hauptperson nicht perfekt ist, sondern Fehler hat und während der Handlung wächst.
Einer meiner All-time Favoriten.

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