Jesus liebt mich
Jesus liebt mich
29. April 2009
von Saskia
5 Sterne
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 5 Sterne vergeben

Nächste Woche Dienstag wird die Welt untergehen. Gut und Böse werden in  der Endschlacht aufeinander treffen. Das erfährt die Protagonistin  dieses Romans, Marie, an einer Stelle im Buch.

Dabei war zu Anfang doch alles so normal, sie versteht sich super mit  ihrer Schwester und hat einen liebenswerten Freund, den sie demnächst  heiraten wird. Mit der Heirat geht es allerdings auch schon bergab:  Zuerst will Marie nicht die neue, extrem junge Freundin ihres Vaters  dabei haben, die er übers Internet kennen gelernt hat und die aus  Weißrussland kommt. Und dann kann sie vor aller Augen die alles entscheidende Frage nicht mit ,,Ja“ beantworten.

Deprimiert zieht sie wieder in ihr Kinderzimmer bei ihrem Vater, wo  allerdings die Decke undicht ist. Am nächsten Morgen kommt schon ein  Zimmermann vorbei, der sich um die Sache kümmern will. Und der ist nun  wirklich ein seltsamer Kerl: Er singt Psalmen und behauptet Jesus zu  sein.

Marie hält ihn anfangs für übergeschnappt, glaubt ihm aber schließlich  doch. Denn hat sie eine andere Wahl? Die Apokalypse steht kurz bevor…

Schon das erste Buch David Saphirs ,,Mieses Karma?? hat mir sehr gut  gefallen. Als ich dieses Buch gekauft habe, hatte ich dementsprechend  hohe Erwartungen, die nicht enttäuscht wurden.

Das Buch strotzt nur so vor Humor und guter Laune. Dennoch gibt es auch  nachdenkliche Abschnitte, die einen dazu anregen, über sich selbst und  Religion nachzudenken. Man fühlt wirklich mit der Protagonistin mit, und  es ist wirklich ein Meisterstreich Safiers, wie sich Humor und Ernst  die Waage halten.

Zusammenfassend findet man in diesem Buch wirklich alles, was man von so  einem Buch erwarten kann: Humor, Ernst, eine gute Szenerie und das  alles mit einer Prise Romantik.

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