Unbenannt-1
Voll
01. April 2009
von Balu
3 Sterne
Balu Jahrgang 2009 Redaktion Lübeck
hat 3 Sterne vergeben

Wieder einmal steht für Joey eine neue Schule bevor. Der Grund: Ihre  Mutter, sie ist Alkoholikerin und wurde schon des Öfteren gefeuert.  Joeys Vater lebt schon seit längerem nicht mehr bei ihnen. Joey hat  schwer unter den Anfällen ihrer Mutter zu leiden. Immer wieder muss sie  die Stütze für ihre Mutter sein, immer wieder tagelang auf sie Acht  geben, immer wieder Alkoholflaschen vor ihr verstecken. Auch in der  neuen Stadt ist das nicht anders. Wie oft hat ihre Mutter ihr schon  gesagt „Jetzt wird alles besser“.


Die neue Schule gefällt ihr nicht. Für ihre Mitschüler interessiert sie  sich nicht. Ihr wäre es nur peinlich, wenn sie von der Krankheit ihrer  Mutter wüssten. Doch in der neuen Klasse ist ein Mädchen, Britta, das  Mädchen mit den Grübchen. Sie kommt einfach so auf sie zu und redet mit  ihr. Sie freunden sich an. Britta weiß noch nichts von der Alkoholsucht  ihrer Mutter.

Plötzlich hat Joeys Mutter einen Rückfall. Joey kommt eine ganze Woche  nicht in die Schule, langsam macht sich Britta Sorgen. Als es Joeys  Mutter besser geht, besucht sie Britta und erzählt ihr alles. Über die  Alkoholsucht, über ihre schwere Kindheit, über ihren Vater und darüber,  wie ihr Leben läuft. Britta hat Mitleid, und so entschließen sich die  beiden, gemeinsam heimlich in den Ferien ein paar Tage an die Nordsee zu  fahren. Die Tage mit ihrer neuen besten Freundin Britta vergehen wie im  Fluge, und Joey hat sich wunderbar erholt. Doch dann rufen sie zu Hause  an. Joeys Mutter sagt, sie hätte mit Brittas Mutter geredet. Wird sich  doch noch alles zum Guten wenden, und schafft Joeys Mutter den Gang zu  den Anonymen Alkoholikern?

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