Wie ein leeres Blatt
Wie ein leeres Blatt
20. April 2014
von Rahel
5 Sterne
Rahel Jahrgang 1998 Redaktion Lübeck
hat 5 Sterne vergeben

„Eloise Pinson, 10, Rue de Nancy 75010 Paris“, das sagt der jungen Pariserin Eloise nichts. Sie hat ihr Gedächtnis verloren.
„Wie ein leeres Blatt“ ist aber keine Geschichte über das Vergessen, sondern über das Finden und Entwickeln einer individuellen Persönlichkeit und führt fort von dem „leeren“ Leben der Protagonistin.

Es zeugt von Plan und Struktur, dieser erdachten und zugleich realen, nachhaltigen Thematik durch ein rosarotes Cover eine optimistische Ausstrahlung zu verleihen.
Bereits der Titel und die äußere Illustration wecken Neugier. Das schwarze Gummiband schützt das Buch wie einen Schatz. Eine starke Komposition.
Die Verknüpfung von Text und liebevollen, ausdrucksstarken Zeichnungen macht diese Graphic Novel so besonders.
Sie beschreiben, wie sich Eloise auf charmante, lustige und anrührende Weise auf die Suche nach sich selbst begibt und dabei in allen Facetten ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

„Na gut. Nochmal ganz von vorn“, eine Einladung zur Selbstfindung, sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

Rätseln und Spannung inspirieren zum inneren Monolog und geben unerwartete Sichtweisen preis.
Innovativ stellt Authentizität die Perfektion und Belehrung in den Schatten. Es zählt, was wir aus unserem Leben machen.

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