Arkadien erwacht
Arkadien erwacht
10. Januar 2010
von Kim
4 Sterne
Kim Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Sizilien. Dort will Rosa einen neuen Anfang wagen. Doch das ist nicht  ganz einfach, wenn die Familie seit Generationen der Mafia angehört und  sie sich dummerweise auch noch in Alessandro,  den Nachfolger des  verfeindeten Clans verliebt. Ihre Schwester und ihre Tante sind davon  nicht wirklich begeistert, und schnell merkt Rosa, dass das Leben  zwischen Mafiosi nicht ganz ungefährlich ist. Denn einige möchten  Alessandro lieber tot sehen und auch Rosa gerät schnell mitten ins  Blickfeld der Feinde. Und dann wäre da noch das Geheimnis, das sich um  Rosas und Alessandros Familie rankt, und das unter allen Umständen  verborgen bleiben muss. Doch was hat es damit auf sich? 

Die Geschichte von Rosa und Alessandro ist unglaublich spannend  geschrieben. Die Gefahren, in die Rosa sich immer wieder begibt, nur  weil sie innerhalb der Mafia lebt, sind für den Leser ziemlich absurd,  doch das erschreckende ist, das es tatsächlich wahr zu sein scheint.  Denn ich war mir über diese Präsenz der Mafia und die tödlichen  Gefahren, die von ihr ausgehen, nicht wirklich bewusst. Daher ist das  Buch umso spannender zu lesen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es  weiter geht. Das ist unglaublich faszinierend. Zu dem kommt noch die  atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen Siziliens. Und dann wäre da  natürlich noch die zweite Hauptperson, Alessandro. Er kommt im Buch sehr  gut rüber, und ist einfach super süß dargestellt. Das Einzige, was mich  an diesem Buch etwas gestört hat, war die Beschreibung der Hauptperson  Rosa, denn ihr Aussehen passt so gar nicht in dieses Buch und wirkt  etwas fehl am Platz. Allein von ihren Handlungen stellt man sie sich  grundlegen anders vor. Ihr Charakter macht das jedoch wieder wett, und  lässt Rosa mir ihrem eigenen Willen und ganz eigenen Vorstellungen vom  Leben sehr sympathisch erscheinen. 

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