Biss zur Mittagsstunde
Biss zur Mittagsstunde
14. Juni 2010
von Saskia
2 Sterne
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 2 Sterne vergeben

Als Folgeband zu ,,Bis(s) zum Morgengrauen“ wird dieses Buch wohl auch einige Fans enttäuscht haben. Von einer Handlung ist kaum zu sprechen. Zu Anfang des Romans schneidet sich die Protagonistin Bella an Geschenkpapier und wird daraufhin vom Vampir Jasper angegriffen. Glücklicherweise kommt sie mit ein paar kleineren Wunden davon (die zwar genäht werden müssen, aber das kennt man von Bella ja). Edward ist danach jedoch wie ausgewechselt, trennt sich schließlich von ihr und verlässt das Städtchen Forks.
Den Rest des Buches darf man dann darüber lesen, wie Bella total verzweifelt ist und keinen Sinn mehr im Leben sieht und sich ohne Edward total verlassen fühlt. Und dann ist da noch die Sache mit ihrem neuen besten Freund Jacob, der plötzlich total seltsam wird. Leser werden schon längst festgestellt haben, was los ist, während Bella immer noch ratlos ist.

Insgesamt fand ich dieses Buch einfach furchtbar. Die Geschichte ohne Handlung zog sich über mehrere Seiten  und ich schaute ständig nach, wie viel ich denn noch lesen müsse. Die Charaktere haben meiner Meinung nach an vielen Stellen überreagiert und die Beharrlichkeit, mit der Bella an Edward festhält, obwohl sie glaubt ihn niemals wieder zu sehen, ist einfach nervtötend.
Dies ist allerdings nur meine Meinung. Ich weiß, dass viele dieses Buch genauso lieben wie den Vorgänger. Ich finde jedoch, dass es eher eine schwache Fortsetzung ist, die in keiner Weise an den ersten Band herrankommt. Trotzdem bekommt ,,Bis(s) zur Mittagsstunde“ Punkte dafür, dass einige Szenen relativ erfrischend geschrieben sind. Und für jemanden, der solche Teenie-Love-Stories mag, ist es sicherlich genau das Richtige.

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