Die Blutjagd von Kim Harrison
Blutjagd
29. Januar 2009
von Saskia
4 Sterne
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Da der Meistervampir Piscary zu 100 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt wurde, verschiebt sich das Mächteverhältnis der Unterwelt in Cincinnati. Und Rachel Morgan steckt irgendwie wieder mittendrin. Gleichzeitig muss sie auch noch versuchen, aus dem Deal mit dem Dämon Algaliarept heraus zu kommen, bevor dieser sie ins Jenseits bringen kann. Dass sie Liebeskummer hat, macht die ganze Situation nicht besser.

Gleich zu Beginn des Buches trifft Rachel erneut auf den Dämon Algaliarept, der gekommen ist, um Bezahlung für die Hilfe, die er Rachel gegeben hat, zu bekommen: Er will sie zu seinem Familiar machen. Während sie versucht zu entkommen, rettet sie seinen vorigen Familiar, die Elfe Ceri, und lässt ihn, auf Rache sinnend, zurück.

Zu diesem Zeitpunkt trennt sich auch noch Nick von ihr und verlässt die Stadt und nur ein gewisser lebender Vampir kann Rachel zeigen, wie viel sie wert ist. Dass es zu Eifersuchtsattacken von Ivys Seite kommt, ist zu erwarten. Außerdem kommt es zu einem Streit mit Pixie Jenks, weil Rachel ihm verschwiegen hat, dass Trent Kalamack ein Elf ist. Jenks beschließt, die Kirche und die Firma zu verlassen.

Gerade als Rachel mit ihren Gefühlen und persönlichen Problemen kämpft, taucht Al, wie Rachel den Dämonen Algaliarept nennt, wieder auf, um sie mit ins Jenseits zu nehmen. Sie kann sich nicht wirklich wehren, weil sonst ihr Deal platzen würde und sie noch viel mehr bezahlen müsste als ihr Leben. Zum Glück hat Ceri ihr gezeigt, wie man Kraftlinienmagie ohne einen Familiar hält, sodass sie sich bis zu einem gewissen Grade gegen Als Folter wehren kann. Die beiden haben ein Sackgasse erreicht und müssen nun einen neuen Deal eingehen, der Rachel verbietet, jemals das Jenseits zu betreten.

Dummerweise hat der Unterweltboss Stanley Saladan etwas ganz anderes vor …

In diesem Abenteuer muss Rachel wachsen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Bisher hat sie die Welt nur in Schwarz/Weiß gesehen, doch jetzt muss sie feststellen, dass es auch noch gewisse Grauzonen gibt. Ist es also richtig, etwas Schlechtes zu tun, um etwas Gutes zu erreichen? Sie findet heraus, dass sie eine von zwei Hexen in Cincinnati ist, die mit Dämonenmagie umgehen kann, was ihr die Entscheidung nicht gerade erleichtert. Gleichzeitig hat sie mit den Problemen mit Ivy und Jenks zu kämpfen und außerdem ist sie sich manchmal nicht sicher, ob die 1000 Jahre alte Elfe Ceri wirklich auf ihrer Seite steht. Insgesamt wohl das beste der drei bisher erschienenen Bücher der Rachel-Morgan-Serie.

Wie hat dir das Buch gefallen?
Nach oben scrollen