Blutpakt von Kim Harrison
Blutpakt
16. April 2010
von Saskia
2 Sterne
Saskia Jahrgang 1991 Redaktion Lübeck
hat 2 Sterne vergeben

Dieses Mal verschlägt es Rachel nach außerhalb von Cincinnati. Sie muss ihrem Ex-Freund Nick aus der Klemme helfen, der mit Hilfe von einem Sohn von Jenks ein wichtiges Artefakt gestohlen hat. Dieses besitzt die Macht, das Kräftegleichgewicht der Welt durcheinander zu bringen. Deshalb gibt es auch während dieses ,,ganz normalen“ Runs einige gefährliche Auseinandersetzungen mit Werwölfen. Doch auch die Vampire haben ein Interesse an dem Artefakt, und zu allem Überfluss will Nick sich nicht davon trennen…

Weil es so kalt ist und Pixies das nicht vertragen, muss Jenks für die Rettungsreise menschengroß gemacht werden, wodurch einige lustige Zwischenfälle entstehen, vor allem als Rachel feststellt, dass er doch ziemlich gut aussieht. Und auch Ivy ist wieder mit von der Partie, doch in der Beziehung zwischen Rachel und Ivy kriselt es gewaltig: Ivys Wunsch, mit Rachel zusammen zu sein und ihr Blut zu trinken, bringt Rachel in eine dumme Situation, die alles für die beiden noch schlimmer macht.

Ich persönlich mochte den vierten Band der Rachel-Morgan-Serie überhaupt nicht. Es gab einige gute Elemente und es war interessant, Rachel mal außerhalb von Cincy und Jenks in Normalgröße zu erleben. Allerdings haben mir unsere altbekannten Charaktere Trent und Al gefehlt. Die Action kommt zwar auch in diesem Band auf keinen Fall zu kurz, dennoch ist es meiner Meinung nach um einiges spannender und Action geladener, wenn man einen Dämon, der aus dem Nichts auftauchen kann und Rachel um jeden Preis umbringen will, und einen Elf, der gleichzeitig ein korrupter Business Man ist, hat.

Außerdem befand sich für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Ivy in dem Buch. Sie und ihre Blutlust und Rachels Schwierigkeiten zu widerstehen, verlangsamen manchmal die spannenden Szenen erheblich. Die Probleme zwischen den beiden werden nicht gelöst und man weiß, dass man auch im nächsten Buch wieder viel davon sehen wird. Für Ivy-Fans ein Muss, für Ivy-Nichtmöger ziemlich langweilig.

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