Girl in a Strange Land
Girl in a Strange Land
27. Februar 2020
von Ferdinand
4 Sterne
hat 4 Sterne vergeben

Das Buch Girl in a Strange Land wurde 2018 im Loewe Verlag vom Autor Karl Olsberg veröffentlicht.

Es ist in 3 Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es darum, dass Sophia, die Hauptperson, im Stillachtal lebt. Das Stillachtal ist Rückzugsort einer christlichen Sekte, die jegliche moderne Technik ablehnt und lebt wie im Mittelalter. Sie lebt ein ruhiges religiöses Leben bis ihr Freund Mirko anfängt an allem zu zweifeln. Er hat Bücher, in denen die Evolutionstheorie beschrieben wird und die Schöpfung für falsch erklärt wird. Schließlich flieht er aus dem Tal und Sophia beginnt auch daran zu zweifeln. Sie beginnt die verbotenen Bücher zu lesen und flieht schließlich auch.

Im zweiten Teil geht es darum das Sophia versucht sich in der neuen Welt zurechtzufinden und Mirko wiederzufinden. Sie fährt nach München und trifft dort auf Paula und Ricky bei denen Mirko mal gewohnt haben soll. Sie erzählen Sophia das Mirko ein Träumer geworden sei, der in einem Simpod läge. Simpods sind Kästen in denen Leute liegen, die sich in der virtuellen Realität bewegen.

Im dritten Teil geht es darum das Sophia in die virtuelle Realität eintaucht und versucht dort Mirko zu finden.


Ich finde das Buch sehr gut. Vor allem der zweite Teil ist wahnsinnig spannend da die Welt, die ungefähr 2050 spielt, sehr gut beschrieben ist und man sich auch vorstellen kann das es so in 30 Jahren aussehen könnte. Einerseits habe ich mir beim Lesen diese ganzen technischen Raffinessen jetzt schon gewünscht andererseits merkt man im Laufe des Buches wie gefährlich das sein kann. Und seien wir mal ehrlich wer wünscht sich nicht manchmal einen Simpod mit dem man in wundervolle virtuelle Realitäten eintauchen kann.

Der erste Teil ist eine gute Einführung in das Buch und die Geschichte. Der dritte Teil hat leider ein paar Längen was wahrscheinlich daran liegt das die virtuelle Realität zwar interessant ist aber auf Dauer langweilig werden kann für den Leser. Alles in Allem ist es ein gutes Buch was sich definitiv zum Lesen lohnt.


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