Imago
Imago
29. August 2010
von Léa
4 Sterne
hat 4 Sterne vergeben

Wanja kommt zwar regelmäßig zu spät zum Unterricht und ist in Mathe nicht gerade ein Ass, aber eigentlich ist alles in allem ein ganz normales Mädchen, das einfach nur ihren Vater nicht kennt. Ihre Mutter spricht nie über ihn, das kennt Wanja schon. Doch dann bekommt sie eine geheimnisvolle Einladung zu einer Austellung namens „Vaterbilder“. Die Austellung erscheint jedes Mal aus dem Nichts und verschwindet dahin auch wieder. Aber wenn sie da ist, öffnet sich eine Tür in ein anderes Land, das Land „Imago“.

Ausschnitt aus Imago:
Wanja hielt den Atem an. Lauf weg, schrei um Hilfe, das kann doch nicht so schwer sein, sagte ihr Kopf. Aber Wanja lief nicht weg. Sie schrie auch nicht um Hilfe. Denn irgenetwas hielt sie im Bann dieser leisen, rauen Stimme, die eine tiefe Ruhe ausstrahlte und Wanja auf eine ganz sonderliche Art berührte. Es war, als würde diese Frau von innen zu ihr sprechen und nicht aus dem Radio. Auch dir Ansprache schien sich an Wanja ganz persönlich zu richten.>>Nach nunmehr 100 Jahren Pause <<,fuhr die Frau fort,>>zeigt der Hüter der Bilder zum dritten Mal die Ausstellung Vaterbilder.[…]

Das Buch ist ausgesprochen gut geschrieben. Man kann sich sehr gut in Wanja hereinversetzten und man hat das Gefühl,
im Geschehen mit dabei zu sein, selbst wenn man sich nicht in der realen Welt sondern im so genannten „Imago“ ist.Es ist
sehr spannend. Man ist gespannt, wie sich allles am Ende auflöst und kann es kaum erwarten, dass die Geheimnisse gelüftet
werden.Es ist ein rundum sehr empfehlenswertes Buch.

 

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