Isola
Isola
05. März 2009
von Freya
4 Sterne
Freya Jahrgang 1994 Redaktion Lübeck
hat 4 Sterne vergeben

Es scheint zunächst wie ein Traum, ein lustiger Spaß oder ein unvergessliches Abenteuer. Drei Wochen lang leben zwölf Jugendliche auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro, überwacht von tausenden von kleinen Kameras überall auf der Insel.

Als die zwölf so unterschiedlichen Menschen auf der Insel ankommen, meinen sie, die Darsteller eines Films des berühmten Regisseurs Quint Tempelhoffs sein zu werden und in der ersten Zeit haben sie tatsächlich Spaß an dem Leben auf der Insel, bis ein Spiel beginnt, das ungeahnte Kreise zieht. Denn das Spiel ist tödlich.

Mit „Isola“ ist Isabel Abedi ein seltsames Buch gelungen. Einerseits schafft man es als Leser nicht, die Geschichte durchzuhalten. Die Spannung ist unerträglich, während die Lage auf der Insel immer bedrückender wird. Man will das Buch weglegen, in die hinterste Ecke unter dem Bett verbannen und nie wieder anrühren.

Doch diese Spannung ist gleichzeitig so mitreißend wie ein Strudel, man will, man muss, weiterlesen.

Isola ist eine interessante Gradwanderung, nah an der Grenze zum Unglaublichen. Und Isola ist vor allem eins: Mitreißend.

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